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Was geschah am 21. September 2013?

Es war so bunt wie noch nie!

Wir freuen uns, dass wir in jenem Jahr erstmals bei der Gestaltung unseres Festivals mit Jeunesse kooperieren konnten. Gemeinsam haben wir das bunteste Musikprogramm der jungen PeaceOneDay Austria Geschichte zusammengebracht. Und natürlich durften auch „Sachen zum Mitmachen“ nicht fehlen …

Timeline

PeaceOneDay Timeline

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jack2king

jack2king

Opening PeaceOneDay 2013:
JACK2KING – covers like no others
Als Österreichische Rockformation interpretieren jack2king seit ihrer Gründung im Jahr 2006 Rock- und Pop-Klassiker in elektrisch und akustisch, spielen Independent Gigs genau so wie Akustikabende und versprechen ihren Zuhörern vom ersten Ton an perfekten Wiedererkennungswert.
jack2king sind: Marlies Zapletal (vox, guitar), Tom Gödel (bandlead, guitars, bvox), Andy Scheiber (bass), Martin Krieger (drums, percussion)
Klezmer Reloaded

Klezmer Reloaded

Klezmer im neuen Gewand – 2008 ließ das Duo Maciej Golebiowski (Klarinetten) und Alexander Shevchenko (Bajan) beim „klezMORE“ Festival mit ihrer Interpretation der traditionellen jüdischen Musik aufhorchen. Jazz, Folk, Klassik, Funk, Tango und orientalischen Klängen inspirieren ihre ureigene „art of klezmer“. In ihrem letzten Projekt „MAHLER reloaded – Lieder fahrender Gesellen“ wagten sie sich erfolgreich an eine Neuauflage des berühmten Liederzyklus. Wir freuen uns auf einen weiteren Beitrag zur Buntheit des heurigen Peace Day Festival Programms.
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4stimmig

Vier Frauen vermischen ihren individuellen Stil, ihren Charakter und ihr Können zu einem einzigartigen Gesangs-Cuvee und lassen ihren Charme stimmgewaltig über die Bühne gleiten. Ob Pop, Soul, Rock oder Jazz – mit den großteils eigenen Arrangements werden 4stimmig garantiert für Stimmung sorgen!
Harri Stojka, echter Wiener und Roma in einer Person, ist einer der wichtigsten österreichischen Jazzmusiker. Durch seinen ganz eigenen Gitarrenstil ist er bereits nach wenigen Tönen als Harr Stojka erkennbar. Aufgrund seiner Vielseitigkeit, aber auch besonders aufgrund seines Engagements für Nachwuchsmusiker ist er aus der österreichischen Musikgeschichte nicht mehr wegzudenken. 2005 wurde Harri Stojkas CD „A Tribute to Swing“ in Deutschland für den Echo Preis nominiert – zur besten CD Produktion aus dem Ausland. Der Film „Gypsy Spirit, Harri Stojka eine Reise“, eine musikalische Reise durch Indien auf der Suche nach den Wurzeln des Jazz wurde 2011 mit einer Romy ausgezeichnet zum besten Kino Dokumentarfilm Österreichs gekürt.
Harri Stojka (acc. guitar) wird auftreten mit: Vlado Blum (rythm. guitar), Claudius Jelinek (acc. guitar), Peter Strutzenberger (bass), Gerald Preinfalk (clarinet).
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Ensemble’83

Das Ensemble’83 aus Bruck an der Leitha liefert im Osten Österreichs seit 30 Jahren Theaterqualität auf höchstem Niveau. Beim PeaceOneDay-Festival sorgt die Gruppe für Nachdenkliches, Inspirierendes, Augenzwinkerndes und Berührendes zum Friedensthema.

Sachen zum Mitmachen beim Peace Day Festival 2013

Im Jahr 2011 haben wir mit euch allen ein großartiges Zeichen für den Frieden gesetzt, als 100 Menschen auf der Mariahilfer Straße das World Peace Sign formten (siehe Rückblick). Heuer wollen wir es wieder schaffen: Das größte Peace Sign Wiens und darüber hinaus! Helfen wir zusammen. Wir brauchen jede und jeden von euch! Stehen wir zusammen ein für Frieden in der Welt. Bilden wir ein riesiges Zeichen und tragen wir es bildhaft und im Herzen in die Welt!

Rundherum:

  • Schmink dich mit dem Peace Sign – Gesichtsschminke einmal anders
  • Ein Banner zum Zeichen des Friedens entsteht – schreib deine Botschaft mit 100en anderen auf eine riesige Stoffbahn
  • Und natürlich: The Living Peace Sign – du wirst Teil eines großen lebendigen Zeichens für den Frieden in der Welt
  • u.v.m.

Ausstellungen und Informationsstände von

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Programmrückblick, Peace Day Festival 2012

Dirty Soomkas

The Dirty Soomkas sind eine dreiköpfige Indie-Band, die sich mehreren Stilrichtungen von Psychedelic bis Grunge verschrieben hat. Ihre Musik ist eine Mischung aus Nirvana, den Stray Cats und Modest Mouse; sie kreieren damit eine Art bizarren „angsty bluestrance“. Für uns sind sie einfach die Eröffnungsband des Peace One Day 2012

The Dirty Soomkas are a 3 piece indie band who play a range of styles from psychedelic to grunge. Their music is a blend of nirvana, the stray cats, and modest mouse that create a sort of bizarre angsty blues trance.  For us they’re simply our openers of Peace One Day 2012

Frenk Lebel – Singer, Songwriter, CISVer

Frenk Lebels Songs schöpfen ihre Kraft aus einer Vergangenheit, die ihn „At deaths door“ (wie er selbst auf seiner Homepage sagt) und wieder zurück ins Leben gebracht hat. Zitat: „ At deaths door, he was very well aware that the out and out experiences he went through also contained the riches of a raw diamond. This gave the unique space, the touching angle, from which he talks to us in his affective songs, exploring the possibilities and impossibilities of life in song and sound, forever balancing on the tightrope between art and pop.“ David Fricke, Editor des renommierten Rolling Stone Magazine listete eine von Frenks Arbeiten als sein persönlich bestes Pop-Album des Jahres. Nicht zuletzt war und ist Frenk CISV-Mitglied und hat daher die vielen wunderbaren Erfahrungen der CISV-Friedenscamps selbst gemacht. Wir freuen uns auf ein Stück Musik zum Zuhören bei Peace One Day 2012 in Wien.

Danny Chicago and the Lucky Band

“Danny Chicago and the Lucky Band” is fronted by teacher Dan LoCascio. He writes and performs original songs in the style of blues, rock, country and ballads.  He is backed up by the Lucky Band composed of drummer – Kevin McManus, guitar – Alex Czerny, Bass – Michael Bodner, and singer Celina Ann.  Many of his songs are written about Vienna such as “Boogie Down the Gurtel”, “Riding Round the Ring”, “Take Me to the Prater” and others.  He will also be performing in Vienna the following day, September 22  at Café Don Feliciano next to the Opera at Opernring 6 at 20:30

“Danny Chicago and the Lucky Band” ist eine Wiener Band rund um den Frontman und Lehrer Dan LoCascio (American International School). Dan schreibt und spielt Originalsongs im Blues, Rock, Country und Balladenstil. Unterstützt wird er dabei von der Lucky Band bestehend aus Kevin McManus (dr), Alex Czerny (g), Michael Bodner (b) und der Sängerin Celina Ann. Seine Songs mit Titeln wie “Boogie Down the Gurtel”, “Riding Round the Ring”, “Take Me to the Prater” und andere spielen meist im Wien der heutigen Zeit. „Danny Chicago and the Lucky Band“ ist übrigens gleich am folgenden Tag, dem 22. September, im Café Don Feliciano (nahe Opernring 6) zu sehen. Beginn 20:30.

LaFons – Electronic, E-Gitarre, Stimmen

Direkt aus den klaren Quellen des Fons sprudeln elektronische Beats, druckvolle E-Gitarrenpickings und zwei Stimmen. Fons ist der zweigesichtige römische Gott der Quellen; die beiden Gesichter der Electropop-Band LA FONS sind Gitarrist und Elektronik-Musiker Alfons Bauernfeind und Sängerin und Texterin La Fants. LaFons ist eine junge österreichische Formation, die erst kürzlich ihr Erstlingswerk auf den Musikmarkt losgelassen haben und sofort begeisterte Rezensionen erhielten (z.B. Falter, 29.8.2012). Wir haben Sie gebeten, unser Festival zu bereichern und freuen uns auf die „fetzigen“ Stücke ihres Debütalbums “ Am Anfang war das Lied “ als Einstimmung auf unseren Hauptact.

Gnackwatschn – Steirischer Ska

Zieharmonika, Schlagzeug, Gitarre, Trompete, Bass. So gesehn wäre das eigentlich die klassische kleine Oberkrainer-Besetzung. Nicht so hier. Gnackwatschn klingt unfriedlich – sind sie aber nicht. Allenfalls ist das ihre Musik, wenn Dialektliedgut auf Punk, wenn Ska auf steirische Volksmusik trifft. Zitat: „Die Gnackwatschn haben einen authentischen Schmäh drauf und treffen mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum selbstbewusst und punktgenau zwischen “urig” und “Party” ins Schwarze. Steirischer Ska-Punk mag vielleicht klingen wie Vanilleeis mit Kernöl, ihr erstes Album ist aber eine angenehme und fetzige Verschmelzung, die so ziemlich jedem schmeckt und an niemandem spurlos vorbeigeht“. Freuen Sie sich mit uns auf einen lauten und deftig-österreischischen Abschluss des Peace One Day Festivals 2012.

Sachen zum Mitmachen beim Peace One Day Wien Festival 2012

Wir wollen es wieder versuchen. Das größte Peace Sign Wiens und darüber hinaus, soll heuer auf dem Gelände der American International School entstehen. Werden wir es schaffen, das große Zeichen des Friedens vom Vorjahr zu übertreffen? Helfen wir zusammen. Wir brauchen Jede und Jeden von euch! Stehen wir zusammen ein für Frieden in der Welt. Bilden wir ein riesiges Zeichen und tragen wir es bildhaft und im Herzen in die Welt!

Aktivitäten der AIS und von CISV:

  • Gesichtsschminke
  • Meine persönliche Friedensbotschaft
  • Ein Banner zum Zeichen des Friedens entsteht
  • u.v.m.

Ausstellungen und Informationsstände von

  • CISV
  • Amnesty International
  • Mayors for Peace
  • Internationaler Versöhnungsbund
  • YELP Austria

Timeline

Verpassen Sie Ihre Wunsch-Acts keinesfalls! Zu Ihrer Unterstützung gibt’s hier eine Übersicht:

17:00 – Eröffnung durch CISV, die American International School und die UNO

17:10 – Dirty Soomkas

17:30 – Frenk Lebel

18:00 – Live Einstieg der Mirno More Friedensflotte, live aus Kroatien

18:20 – Danny Chicago and the Lucky Band

18:50 – The Human Peace Sign

19:00 – LaFons

19:45 – GNACKWATSCHN

Unsere Veranstaltung ist auch auf Facebook vertreten. Ihr könnt dem Event hier beitreten.

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Peace One Day Austria 2011

Friede. Ein. Tag.

Weltweit. Ein einziger Tag Frieden. Oder zumindest Waffenstillstand. Jedenfalls keine Schießereien, kein Bombardement, keine neuen Verminungen, kein Kettenrasseln, keine Raketenangriffe. Friede. Für alle Menschen.

Ein wünschenswertes Ziel? Sicher. Eine alberne Utopie? Vielleicht. Eine selbstverständliche Tatsache? Nein.

Nein, keine selbstverständliche Tatsache. Weltweit bekriegen Menschen einander, aus religiösen, territorialen, wirtschaftlichen Gründen, immer in der Überzeugung, Krieg wäre ihr einziger Ausweg.
Es geht auch ohne. Am 21. September begeht die UNO den Weltfriedenstag. Weltweit finden zahlreiche Veranstaltungen statt; seit 1999 Jeremy Gilley den PeaceOneDay ins Leben gerufen hat, werden es immer mehr. 2011 findet an diesem Tag erstmals auch in Österreich ein Friedensfest statt.

Veranstaltet wird es von CISV Österreich, einer Organisation, die seit 1951 Kinder und Jugendliche aus aller Welt auf internationalen Kindercamps vereint. Damit sie als Erwachsene in fremden Kulturen keine Feinde sehen; damit sie als Erwachsene neue Lösungen sehen; damit sie als Erwachsene den Frieden als Grundrecht für jeden Menschen empfinden.

Ein kleines Mosaiksteinchen – aber wir setzen es ins große Bild. Und laden alle Menschen ein, dieses kleine Steinchen mit uns zu setzen, auf dem Weg zum Frieden.

Ein Tag.
Und dann noch einer.
Und noch einer.

Peace Day Festival – 21. September 2011

Logos

CISV Österreich

Wortlaut: CISV (sprich: ßi – ai – es – wi)
steht für: Children’s International Summer Villages

Was ist CISV?

CISV ist eine Friedensorganisation, die sich für Verständnis, Toleranz und Freundschaft zwischen den Menschen und für den Frieden zwischen allen Nationen und Völkern einsetzt. Als Non-Profit-Organisation ist CISV weltanschaulich ungebunden und weder politisch noch religiös orientiert. 1951 wurde CISV als gemeinnütziger Verein in Österreich gegründet. Die Mittel des Vereins werden durch öffentliche und private Spenden aufgebracht. Alle Mitarbeiter sind ehrenamtlich tätig.

Ziele von CISV

CISV setzt sich für Respekt und Offenheit gegenüber den Mitmenschen ein und trägt so zur Friedenserziehung bei.
Weitere Ziele sind:

  • Frieden zwischen Nationen und Völkern
  • Freundschaften mit Menschen anderer Herkunft, Rasse und Glaubensrichtungen
  • Klischees über andere Kulturen abbauen
  • Vorurteile gar nicht erst entstehen lassen
  • Toleranz fördern
  • Andere Kulturen kennenlernen
  • Globale Zusammenhänge erkennen
  • Kommunikationsfähigkeit stärken
  • Überwinden sprachlicher/kultureller Barrieren
  • Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung
  • Ermutigung zur Erarbeitung gewaltfreier Lösungen

CISV-Erfahrungen helfen, eine Weltanschauung und Lebensphilosophie zu entwickeln, die uns Menschen auffordert, für den Frieden einzutreten.

Geschichte von CISV

„Warum führen die Menschen Kriege, wenn sie doch dadurch nur alles zerstören? Es hilft nichts, wenn dann nur alle leiden. Ist es überhaupt möglich mit Kriegen für den Frieden zu kämpfen?“

Solche und ähnliche Fragen ihres Sohnes regten die Psychologin Dr. Doris Allen nach dem 2. Weltkrieg zum Nachdenken an und sie erkannte, daß es an der Zeit war, unsere Kinder in einem neuen Bewusstsein zu erziehen.

Als beim 54. Kongress der Amerikanischen Psychologen in Philadelphia die Ohnmacht in Bezug auf den Hass zwischen Jugendlichen verschiedener Nationen angesprochen wurde, meldete sich Doris Allen spontan zu Wort: „Ja, da gibt es etwas, was wir tun können. Wir könnten Kinder vor der Pubertät zusammenbringen, so dass sie Freunde werden können, bevor sich Vorurteile festgesetzt haben. Sie könnten in einer einfachen, camp-ähnlichen Einrichtung zusammenleben und lernen, Freunde zu sein.“ – Die Konsequenz war letztendlich die Gründung von Childrens International Summer Villages (CISV), einer Organisation frei von politischen, rassischen und religiösen Bindungen.

Von 1946 bis 1951 dauerte es, bis sie die Behörden und Regierungen von ihrem Vorhaben überzeugen konnte, und im Sommer 1951 fand in Cincinnati das 1. internationale Sommerkinderdorf für Kinder im Alter von 11 Jahren statt. Ab diesem Zeitpunkt haben sich Doris Allens Ideen weltweit verbreitet, und inzwischen werden neben diesen „Villages“ noch viele weitere internationale Begegnungen für Kinder und Jugendliche aller Altersstufen durchgeführt.

Österreich verschickte schon an das Sommercamp in Cincinnati eine Delegation und gründete 1954 die Tochtergesellschaft ÖGIS. Im Laufe der Jahre entstanden in Graz, Klagenfurt, Linz und Wien Chapter, die nun jährlich Delegationen in die weltweit stattfindenden Camps verschicken und für die österreichweiten CISV-Aktivitäten zuständig sind.